Die energietechnischen Berater der Initiative

Eine qualifizierte Energieberatung kann durch einen Netzwerkträger, ein beauftragtes Energiedienstleistungsunternehmen oder eine Beraterfirma durchgeführt werden. Darüber hinaus ist es auch möglich, die energietechnische Beratung durch eine vom Unternehmen beauftragte Person (sowohl intern als auch extern) durchführen zu lassen.

 

In der Verantwortung eines energietechnischen Beraters liegt es, energetische Bewertungen und anschließende Berichterstattungen durchzuführen. Die Planung von Terminen ist hierbei inbegriffen. Zusätzlich fungiert die qualifizierte Energieberatung als Anlaufstelle bei Frage- und Problemstellungen und kümmert sich gemeinsam mit dem Moderator um die Expertensuche für die Fachvorträge.

 

Bei Unternehmen, die keine KMU sind, hat die Person, die das Energieaudit durchführt, bestimmte formale fachliche Qualifikationen zu erfüllen, die im Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G), geregelt sind. Benötigt werden vor allem fundierte Erfahrungen in der Energieberatung für die Industrie, um Optimierungsmaßnahmen und eine energetische Bewertung erfolgreich durchführen zu können.

 

Für den oben genannten Fall (keine KMU) hat das BAFA ein Merkblatt mit entsprechenden Hinweisen für Energieaudits durchführende Personen veröffentlicht.

Wie in diesem Merkblatt näher dargestellt, führt das BAFA mit der „Energieauditorenliste“ eine öffentliche Liste von Personen, die aufgrund einer vorherigen BAFA-Überprüfung Energieaudits nach dem EDL-G durchführen dürfen.
Mit diesem Merkblatt und der veröffentlichten Liste bietet das BAFA die Unterstützung an, mögliche Rechtssicherheiten bereits vorab zu klären (beispielsweise ob der Energieauditor über notwendige Qualifikationen verfügt). Eine Verpflichtung zur Listung besteht jedoch nicht; Der Qualifikationsnachweis kann auch erst im Rahmen der etwaigen stichprobenartigen Überprüfung des Audits durch das BAFA erbracht werden.